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Kaikoura

Wir haben ja die ganze Zeit ueberlegt, ob wir das "Whale Watching", wofuer Kaikoura bekannt ist, wirklich machen sollen. Zum Glueck haben wir uns dafuer entschieden kann ich da nur sagen. War zwar mal wieder nicht billig, aber dafuer haben wir auch einiges bekommen. Das war sogar fuer die Guides und den Captain unseres Boetchens eine aussergewoehnliche Tour. Normalerweise sieht man "nur" ein oder zwei Pottwale (Sperm Whales), ein paar Moewen, Seehunde, eventuell einen Albatross.  Aber wir waren mal wieder besonders gesegnet und haben sogar einen Buckelwal (Humpback Whale) gesehen (den die Crew hier schon seit einem Jahr nichtmehr gesehen hat) und ein paar Dutzend Dusky Dolphins, die mit ihm geschwommen sind. Der Grund dafuer, dass man hier so kuestennah Wale findet ist uebrigens der Wassercanyon, der sich nur wenige Meilen westlich der Kueste erstreckt.  

Auf den ersten Pottwal mussten wir erstmal eine Weile warten, naemlich bis er wieder von seinem Tauchgang an die Wasseroberflaeche kam. Pottwale sind naemlich die Tieftauchchampions, sie koennen bis zu 3000m tief tauchen.  Wenn so ein Wal dann also mal auf einen Tauchgang geht, um Fischis, sonstiges Kleingetier und, was ich ganz toll find, boese Haie zu futtern, bleibt er 40-50 Minuten da unten. Er kann also auch ganz lang die Luft anhalten. Und das obwohl er eine verhaeltnismaessig kleine Lunge hat, die ist ungefaehr so gross wie eine Kuhlunge. Wenn er da unten ist gibt er auch Geraeusche von sich, die mit so einem speziellen Geraet, das ins Wasser gehalten wurde, von unserem Captain gehoert werden konnten. Solange diese Geraeusche zu hoeren sind heisst das der Wal ist noch unten. Wenn er wieder auf seinem Weg an die Oberflaeche ist, gibt er dann nur noch Hochfrequenzgerausche von sich, die vom Menschen nicht wahrgenommen werden koennen. als uns der Captain dann also das Zeichen gab, das er nichts mehr hoert und der Wal in ca. fuenf Minuten an der Oberflaeche auftauchen muesste haben wir alle ganz gespannt auf die Wasseroberflaeche gestarrt. Und tatsechlich keine fuenf Minuten spaeter konnten wir einen grossen schwarzen Walruecken sehen und wie er Wasser aus seinem Blasloch geblasen hat. Das spannendste ist jedoch, wenn er fuenf Minuten spaeter wieder auf den naechsten Tauchgang geht. Dann sieht man kurz nichts mehr und dann kommt das beste: Die tauchende Schwanzflosse auf der Wasseroberflaeche. Um das zu fotografieren muss man aber sehr schnell sein, sind ja nur ein paar Sekunden. Zum Glueck haben wir unsere Kamera, auf der sieht man naemlich alles viel besser als auf den Fotos. So dann war unser Wal also wieder weg, aber das sollte ja noch nicht alles sein, der Captain wollte uns jetzt zum naechsten Ort fahren, wo demnaechst ein Wal auftauchen muesste. Auf dem Weg dorthin wurde aber ploetzlich der Buckelwal gesichtet. Und das war eigentlich das allertollste. Der war zwar nicht sooo gross, aber man hat ihn viel besser gesehen und er ist auch nicht gleich wieder verschwunden. Ausserdem die unzaehligen wunderschoenen Delphine die mit ihm geschwommen sind. hach ja das war schon toll. Die Delphine sind auch wieder richtig nah gekommen und auch mit dem Schiff geschwommen. Diese Dusky Dolphins sind auch sozusagen die Clowns unter den Delphinen. Sie machen naemlich die meisten Kunststueckchen, die aber leider sehr schwer zu fotografieren sind. Auf jeden Fall haben sie es sichtlich genossen so im Mittelpunkt zu stehen und fuers Foto zu posieren. Aber nicht nur sie, auch der Buckelwal schien genau zu wissen was wir wollten und ist erst ganz nah an unser Schiff herangekommen und danach an das Schiff neben uns. Und dabei hat er natuerlich auch immer schoen gesungen. Ach, das war soooooooo toll wir wollten gar nicht mehr weg. Aber wir mussten uns dann schliesslich verabschieden, weil ein anderer Pottwal etwas weiter weg gerade am auftauchen war. Den haben wir dann auch noch gerade so gesehen. Als Fazit dieser Tour waren wir uns beide einig, dass das das Beste war, was wir in Neuseeland erlebt haben. Der kroenende Abschluss sozusagen.

Inzwischen sind wir wieder in Picton und am Donnerstag nehmen wir die Faehre zurueck nach Wellington.

4 Kommentare Sarah am 22.5.07 10:44, kommentieren

aufregendes Wochenende

Hallo zusammen!

Endlich haben wir wieder einmal Zeit gefunden ins Internet zu kommen und wieder von unseren neuesten Erlebnissen zu berichten. Wie hatten naemlich ein vollgepacktes Wochenende.

Am Freitag haben wir mit der TransAlpinen-Eisenbahn einen Abstecher an die andere Kueste gemacht, quer durch's Gebirge. Die "Southern Alps" sind mit unseren Alpen zu vergleichen und sie wachsen heute ungefaehr so schnell wie unsere Fingernaegel ;-)
Allerdings herrscht hier eine grosse Erosion, weswegen die Southern Alps im Endeffekt nicht hoeher werden. Als Ende des 19. Jahrhunderts an der Westkueste Gold gefunden wurde, wollten die Menschen an der Ostkueste (vor allem die Haendler) auch an dem aufsteigendem Reichtum teilhaben. Deswegen wurde mit dem Bau einer Zugstrecke begonnen, mitten durch das Alpengebirge. Der Bau aber dauerte ueber sechzig Jahre und als die Strecke in Betrieg genommen wurde, war der Grossteil des Goldrausches schon wieder vorbei. Heute wird die Strecke noch verwendet um Gueter, vor allem Kohle, zwischen den beiden Kuestenstaedten Greymouth und Christchurch zu transportieren.
Und diese Strecke sind wir beide also entlang gefahren. Es war wieder ein sehr schoener Tag und wir haben auch einiges tolles gesehen und erlebt. Auf dem Weg zurueck ging es in einem langen Tunnel (auf dem Weg hin waren wir ca. eine viertel Stunde im Dunkeln) bergauf. Irgendwie haben wir dann gemerkt, dass der Zug mit der Zeit immer langsamer wurde, bis er auf einmal sogar ganz stehen blieb, mittem im Dunkeln. Anscheinend ist einer der Dieselmotoren ausgefallen, was dann ein Weilchen spaeter wieder behoben wurde, und wir nach einer halben Stunde Dunkelheit endlich wieder Tageslicht erblicken konnten. *puhh*
Die Fahrt durch's Gebirge war sehr schoen und wir haben auch wieder einiges an Bildern machen koennen, allerdings hatten wir ein bisschen mehr erwartet. Vor allem fuer den Preis^^
Am besten waere es wahrscheinlich gewesen die Reise mitten im Winter zu machen, aber solange sind wir ja nicht mehr hier. So waren eben nur ein paar Bergspitzen mit Schnee bedeckt. Aber schoen war es trotzdem

Am Sabbat sind wir dann wieder zu einer Gemeinde gefahren, nachdem wir uns ein paar Tage zuvor im Internet schlau gemacht hatten. Im Raum Christchurch hat es naemlich sieben verschiede Gemeinden, alle in den Aussenbezirken. Aber anscheinend hatten wir die richtige Wahl getroffen, denn in der Gemeinde haben wir wieder Ryan aus den USA getroffen, wie zuvor schon in Invercargill und bei einem Wasserfall in den Catlins. Dann haben wir mit ihm und jemandem von der Gemeinde (Name wieder vergessen ) uns ein wenig Christchurch und Umgebung angeguckt und tolle Sonnenuntergangsbilder geschossen. Dabei haben wir auch erfahren, dass Christchurch die erste Stadt ist, die in Neuseeland gegruendet wurde. Der Name kommt daher, dass die fruehen Siedler eine Stadt um eine Kirche herum bauen wollten. Deshalb ist im Zentrum des heutigen Christchurch der Cathedral Square, mit einer schoenen Kathedrale in der Mitte ;-)

Heute morgen haben wir uns dann auf den Weg ins "International Antarctic Encounter" gemacht. Da Neuseeland sehr nah an der Antarktis liegt, wird Christchurch als Ausgangspunkt fuer nahezu alle Antarktisexpeditionen genommen. Im Jahr gehen von hier aus ungefaehr 100 Fluege gen Suedpol. Im Antarktis-Center hatten wir dann auch das echte Antarktis-Feeling mit Geschichten ueber fruehe Expeditionen und heutige Forschungsstationen (Deutschland hat auch eine ;-) ), wir haben eisigen Temperaturen von -15 Grad und einem Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von 120 km/h und Temp. von -28 Grad getrotzt, haben Pinguine und andere Wasserlebewesen besucht, die bei solchen Temperaturen an Land und im Wasser leben. Zwischendrin haben wir auch eine Fahrt in einem echten Haegglund-Mobil gemacht, ein Halbamphibisches Transportfahrzeug fuer Schneegebiete, das Steigungen mit einem Winkel von 45 Grad ueberwindet und ueber Spalten fahen kann ohne abzustuerzen, das bei Schraeglagen mit einem Winkel von 31 Grad nicht umfaellt, eine Hoechstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und -natuerlich- auch im Wasser schwimmen kann. Sehr lustige und vor allem holprige Fahrt ist das gewesen :D

Inzwischen ist auch unsere letzte Woche hier in Neuseeland angebrochen und morgen werden wir uns auf den Weg nach Wellington machen mit einem Zwischenstopp in Kaikura, wo wir uns noch Wale angucken werden, falls welche da sind ;-)  

3 Kommentare Chris am 20.5.07 06:04, kommentieren

Christchurch

Das haben wir noch ganz vergessen zu erwaehnen: Wir sind inzwischen schon in Christchurch! Seit Sonntag abend, haben auch ein ganz tolles Hostel gefunden, das dann auch noch ganze 10Dollar pro Nacht billiger war als erwartet, wegen der Nebensaison. Es ist sogar eines der billigsten Hostels das wir seither hatten und das obwohl es zentral liegt und wir sogar einen Fernseher und ein Waschbecken im Zimmer haben. Viel gemacht haben wir seit wir hier sind allerdings noch nicht, haben uns nur informiert, was man so machen kann. da wir die ganze Woche hierbleiben wollen haben wir genug Zeit ein paar sachen davon zu machen, zum Bespiel mit dem Zug "Arthur's Pass" zu befahren, was eine richtig tolle Strecke sein soll. Wir werden auf jeden Fall berichten!

4 Kommentare Sarah am 14.5.07 10:01, kommentieren

Mama ist die Beste!

Zum Muttertag wollen wir uns bei unseren Supermamas bedanken!

Dafuer dass sie uns in die Welt gesetzt haben!

Dafuer, dass sie immer fuer uns da waren und sind!

Dafuer, dass sie uns bedingungslos lieben auch wenn wir manchmal (oder fast immer) unseren eigenen Kopf durchsetzen wollen und dumme Sachen machen.

Dafuer, dass sie es immer gut mit uns meinen, und uns immer vor schlechten Erfahrungen bewahren wollten und wollen.

Dafuer, dass sie, wenn wir mal wieder nicht auf sie gehoert haben nicht sagen "Selber Schuld, ich hab's dir ja gesagt", sondern uns trotzdem troesten und uns immer wieder aufhelfen!

Dafuer, dass sie oft unseretwegen auf viele Dinge verzichtet haben und immer versuchen alles in ihrer Kraft stehende zu tun damit's uns gutgeht.

Und natuerlich dafuer, dass sie uns so gut erzogen haben .

und fuer viiiiieles mehr!

Danke Mamas!

Wir haben euch lieb! Und zwar nicht nur am Muttertag, sondern 365 Tage im Jahr! 


3 Kommentare Sarah&Chris am 13.5.07 09:52, kommentieren

Sabbat

Und wieder ein toller Sabbat!

 
Zwar gab es ein paar kleine Startschwierigkeiten, weil die "Gemeinde" in Queenstown ganz versteckt ist, deswegen konnte wir sie ja auch beim ersten mal in Queenstown nicht finden. Aber der Pastor aus Invercargill, Victor ist auch Pastor in Queenstown, und konnte uns dann einbisschen weiterhelfen. Wir wussten dann also, dass die Gemeinde kein eigenes Gebaeude hat, sondern einen Raum im "St. John's Hospital" gemietet hat. Also haben wir den Bus genommen und sind da hingefahren. Da wir bei einem Hospital etwas groesseres erwartet hatten, hat es dnan auch eine Weile gedauert, bis wir das Richtige Gebaeude gefunden hatten. Aber immer noch keine spur von Adventisten. Also dachten wir fragen wir einfach an der Rezeption. Die Frau dort hatte aber keine Ahnung,weil wir im Krankenhaus nebenan gelandet waren. Also sind wir ins St. John's rein und da haben wir dann zum Glueck eine nette rettungssanitaeterin getroffen, die uns dann gesagt hat, dass sich die Adventisten hier um halb elf treffen.
Also waren wir auch nichtmal zu spaet.

Fuenf Minuten spaeter tauchte dann auch gleich jemand auf, der uns auch gleich als Adventisten erkannt hat. Wahrscheinlich weil wir so hilflos auf der Bank sassen. Der nette Mann, stellte sich dann als Pastor raus und heisst Honsooncheng. Ja er kommt aus China, ist aber in Malaysia aufgewachsen. Und er ist auch erst vor vier Jahren Adventist geworden und hat dann gleich diese Gemeinde gegruendet. Vorher gab's naemlich in Queenstown noch keine Adventgemeinde. Die Gemeinde besteht aus ca. zehn Mitglieder also, die kleinste, die wir hier bis jetzt besucht haben. Zwei junge Familien, und Jimmy aus L.A. der auch erst seit ein paar Wochen in Queenstown ist. Nach dem Gottesdienst gabs dann auch wieder leckere Suppe und Pizza und wir haben uns wieder ganz toll mit allen unterhalten, vor allem mit Jimmy und HSC (kurz fuer Honsooncheng). HSC hat uns dnan auch noch zu sich nach Hause auf einen Hot Drink eingeladen. Da haben wir dann leckeren "Adventistenkaffee" gekriegt, also ohne Coffein und mit Soyamilch. Ausserdem haben wir erfahren, dass eine "nice german Lady" vor ein paar Monaten auch hier war, die wie sich herausstellte Carmen Zoebisch war. Jaja, die Welt ist sooo klein. Ach und sowiso hat uns HSC ganz viele tolle ermutigende Sachen erzaehlt. Zum Beispiel nimmt er immer mal Leute mit auf seinem Weg in die Gemeinde und faehrt sie hin, wo sie hin wollen und fraegt sie enbenbei auch noch ob sie mitkommen wollen in dei Gemeinde. Damit hatte er auch schon oefter Erfolg. Und dann hat er letztens einem jungen Maedchen das Leben gerettet, als er gerade dabei war Flyer, fuer ein Gesundheitsprogramm der Gemeinde zu verteilen. Er hat das Maedchen von der Strasse gezogen, sonst waere sie wohl ueberfahren worden. Auf jeden Fall, war sie dann so dankbar, dass sie im gleich geholfen hat die Flyer zu verteilen und am naechsten Sabbat beim "Sundown Worship" (hab kein deutsches Wort) mit dabei war. Soooo viele tolle Geschichten.Bis vor vier Jahren, war HSC noch Stockbroker in malaysia und auch ein ganz hohes Tier in der Politik. Er war naemlich Assistent vom Fuehrer der Oppositionspartei. Jaja und da hat er ganz viel Geld verdient und hatte einen Porsche, BMW und Mercedes. Aber dann ist er Adventist geworden (durch seine damalige Freundin und jetztige Frau) und auch gleich Pastor, und ist jetzt viel zufriedener mit seinem Leben.

Anschliessend sind wir dann noch mit ihm einen aelteren Mister in Cromwell besuchen gegangen. Teri ist 78 und kann seit einer Weile nicht mehr in die Gemeind ekommen, weil er Probleme mit seinem Herz hat. Wir haben dann mit ihm gesungen und Chris und ich haben ein bisschen ueber unsere Reise erzaehlt und wie Gott immer fuer uns gesorgt hat und anschliessend haben wir noch alle zusammen gebetet. HSC meinte dann, Chris haette Talent und sollte drueber nachdenken Pastor zu werden. Sowieso war er ganz begeistert von uns: "It's so wonderful to meet young people who keep the Sabbath holy". Zum Abschied meinet er dann auch, er haette den Fehler gemacht erst mit 40 zu heiraten und wir sollten unbedingt frueh heiraten und Kinder haben("get married and have babies". Er wollte uns fast nicht gehen lassen,weil er noch so viele gute Ratschlaege fuer uns hatte.
Fuer uns war's auch wieder ein ganz spezieller Sabbat, an dem wir viel gelernt haben und an dem wir auch wieder richtig Kraft tanken konnten fuer die neue Woche!

1 Kommentar Sarah am 13.5.07 09:38, kommentieren

Bi-Ba-Bilder!

Jaja... unsere Reise durch den suedlichsten Sueden der Suedinsel war schon aufregend:

Wir haben dem Milford Sound per Schiff besichtigt...

...haben schoene Sonnenaufgaenge erlebt... 

...lustige Schilder entdeckt...

...sind auf eigenartige, bunte Voegel gestossen... 

...haben mehr oder weniger spektakulaere Wasserfaelle gesehen... 

...und auch verhaeltnismaessig alte Achitektur (Wasserturm in Invercargill, 1888 erbaut) bewundern koennen... 

...und haben Bekanntschaft gemacht mit Seeloewen...

...und kleinen Pingiunen.

Und ganz nebenbei hab ich auch noch einen kleinen Cousin bekommen!

Juhu!

5 Kommentare Chris am 10.5.07 07:38, kommentieren

Otago Penninsula

Hallo zusammen!

Inzwischen ist unsere Zeit hier in Dunedin fast schon wieder vorbei. Und wir haben doch noch was zu tun gefunden, damit uns nicht so langweilig ist. Wir haben einen kleinen Trip auf die Otago Penninsula gemacht. Zwar hat unser Fahrer ja gemeint, dass man um diese Zeit nicht mehr viele Pinguine zu gesicht bekommen wuerde, aber als uns dann jemand, der die Tour am Tag zuvor gemacht hat, das Gegenteil erzaehlt hat, haben wir es doch noch gewagt. Und wir wurden auch nicht enttaeuscht!

Der Himmel war zwar bewoelkt, aber das Wetter hat gehalten und es war sogar recht warm. Zuerst sind wir ganz an die Spitze der Otago Halbinsel gefahren, um dort das Royal Albatros Center zu besuchen. Eine Fuehrung gab es dort auch, allerdings mit Aufpreis, weswegen wir auch keine gemacht haben. Was sich dann als Glueck herausgestellt hat, da in dem Moment, als wir angekommen sind, drei Albatrosse gerade vom Fischen zurueckgeflogen kamen und sie dicht ueber unseren Koepfen hinweggesegelt sind. Unser Guide meinte dann, dass sich die Albatrosse eigentlich nur alle 3 bis 4 Tage am Festland blicken lassen und man schon froh sein koennte, wenn man wenigstens einen aus der Ferne sieht. Somit hatten wir also mal wieder besonders viel Glueck. Die Albatrossart hier in Neuseeland hat eine Fluegelspannweite von ueber 3 Metern und ist somit der groesste Seevoegel der Welt. Sehr beeindruckend, vor allem wenn so einer direkt ueber unsere Koepfe fliegt ;-)

Danach ging es dann weiter an die Ostkueste, wo wir uns dann den Gelbaugenpinguinen, Seehunden und Seeloewen naehren konnten. Und zwar bis auf wenige Meter
Allerdings sind die Seeloewenmaennchen ziemlich aggressiv, deswegen sind wir lieber nicht in Streichelnaehe gegangen^^
Aber zum grossen Teil lagen sie auch nur auf ihrer faulen Haut und haben ab und zu miteinander gekaempft. Zwischendrin haben sich auch ein paar suesse kleine Gelbaugenpinguine blicken lassen. Eine Pinguinart die sehr selten ist und -natuerlich- nur in Neuseeland vorkommt. Diese lustigen kleinen Gesellen haben wir dann den Strand entlangwatscheln gesehen auf dem Weg in ihre Behausungen. Diese Pinguine gehen tagsueber zum Fischen auf Meer hinaus und kommen abends wieder. Im Gegensatz zu anderen Pinguinen sind Gelbaugenpinguine mehr Einzelgaenger und jeder hat sein eigenes kleines Versteck, abgeschirmt von den Nachbarn. Am Ende hat sich dann auch einer von ihnen am Wegrand ganz aus der Naehe fotografieren lassen.
So haben wir einen wunderschoenen Tag auf der Otago Halbinsel verbracht und jede Menge lustige und eindrucksvolle Tiere gesehen. Und das auch noch zu einem sehr guenstigen Preis, was will man mehr?

Hoffentlich geht morgen frueh alles glatt und wir begeben uns auf den Weg zurueck nach Queenstown.   

1 Kommentar Chris am 10.5.07 07:23, kommentieren