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Hallo zusammen!

Hier wieder ein Eintrag von uns ueber einen unserer Inlandskorrespondenten in Deutschland. (Ihr könnt euch denken, wer...)

Inzwischen ist die Familie Merz wieder zurueck aus ihren erholsamen Campingurlaub und wir wurden am Anreisetag auch gleich von gluecklich schreienden Kindern umringt, weil sie uns so arg vermisst haben ;-)

Nun haelt uns auch nichts mehr hier in Puriri und wir machen uns am Freitag wieder auf den Rest von Neuseeland zu erkunden. Unsere Weiterreise mit dem orangenen Stray-Bus wird uns ins noerdliche Coromandel fuehren, wo wir uns in der Naehe von Hahei ein gemuetliches Sandloch buddeln koennen um dann das warme Wasser an der Hot Water Beach zu geniessen. Ausserdem werfen wir noch einen Blick auf die beruehmte Cathedral Cove und fahren dann auch schon weiter an die Westkueste nach Raglan, einen tollen Surferparadies. Da wir aber keine tollen Surfer sind wollen wir uns dort auch nicht allzu lange aufhalten, sondern gleich weiter in das sagenumwobene Rotorua reisen. Da es in Rotorua ganz viele tolle Sachen gibt (Mauri-culture, Geysirs, Zorbing, Swooping, etc...) wollen wir dort auch mindestens eine Woche bleiben. Spaetestens dann werdet ihr wieder von uns hoeren. Aber nun packen wir noch die restlichen Sachen zusammen, verstauen Kamera und Foto voller neuer Bilder und Filmchen in unserer Tasche und machen uns morgen mittag auf den Weg.

Wir melden uns!


4 Kommentare Chris verlinken 1.2.07 10:55, kommentieren

Hahei und Raglan

Kia Ora!

Am Freitag morgen haben uns dann also Sonja und die drei Kiddies an den Pak 'n Save Parkplatz in Thames gebracht, wo uns der Straybus abholen sollte. Da standen dann auch schon ein paar Busse: ein Magicbus (das ist auch sowas wie Stray, nur eher fuer die ganzen Asiaten) und ein Ritchies, von dem wir aber noch nicht gehoert hatten. Wir warten da also ewig und halten nach dem orangenen Straybus Ausschau. Dann war es schon zwoelf und immer noch niemand von Stray da. Doch dann kam ploetzlich unser alter mate Nate (siehe einen der ersten Eintraege, Citytour durch Auckland) auf uns zu, ob wir die zwei waeren die mit Stray weiterfahren wollen. Wie sich herausstellte, war naemlich der Ritchies Bus von Stray gemietet. Stray macht ja zumindest zur Hochsaison taeglich Touren und da sie nicht soviele eigene Busse haben musste halt ein Ritchies herhalten.

Dann konnte unsere Fahrt Richtung Hahei losgehen. Die Fahrt war angenehm mit Ausnahme von der Musik, die von den ipods irgendwelcher House/Dance/Chillout Fans im Bus kam. Unser erstes Ziel war dann die Hot Water Beach. Das ist ein Strand ein bisschen suedlich von Hahei, wo man sich ein Loch buddeln kann, und dann kommt wenn man Glueck hat warmes bis heisses Wasser herausgesprudelt (funktioniert aber nur bei Ebbe). Das hat natuerlich irgendwelche geothermischen Gruende (irgendeine heisse Quelle oder so) die ihr bestimmt auch im Internet nachschauen koennt, falls es euch interessiert. Auf jeden Fall sassen dort schon an die hundert Touris in Loechern als wir ankamen und nach einigem Zoegern haben wir uns auch ein Loch zum reinsitzen gesucht. Das war zwar nicht mehr sehr tief und das Wasser war auch nur noch lauwarm aber war trotzdem schoen. Einmal haetten wir uns sogar an dem heissen Wasser zwischen ein paar Loechern fast die Fuesse verbrannt.

Danach gings zurueck nach Hahei, wo wir uns schon vorher im Hostel einquartiert hatten. Dummerweise gabs da keine Doppelzimmer sondern wieder nur diese Dorms. Die werden ihrem Namen auch sehr gerecht, weil was anderes als schlafen kann man da wirklich nicht machen. Wir haben uns dann auf den Weg zum Strand gemacht, von wo aus auch der Walk zur Cathedral Cove startet, einer wunderschoenen versteckten Bucht. Als wir aber am Startpunkt angekommen sind, war die Treppe mit einem Band abgesperrt auf der Danger stand. (Das war wahrscheinlich immer noch von einem Buschfeuer, dass sie hier Anfang des Jahres hatten weil irgendein Witzbold dachte, er muesse hier eine Silvesterrakete abfeuern). Wir und ein paar andere vom Straybus haben dann beschlossen trotzdem weiterzugehen, weil das Band sah auch schon ziemlich alt aus und wir haben nichts gefaehrliches gesehen. Wir dachten uns, wenn wir die Gefahr sehen, koennen wir ja immer noch umdrehen. Nach ein paar hundert Metern war dann nochmal eine Absperrung da, die jetzt schon offensichtlicher war. Nach ein paar Minuten Zoegern sind wir auch da weitergegangen, weil wir doch unbedingt Cathedral Cove sehen wollten, wovon uns schon soviele Leute vorgeschwaermt haben. Nachdem wir dann einen ziemlichen Berg hochgestiegen sind und eine wunderschoene Aussicht aufs Meer hatten, kamen wir an eine dritte Barriere: eine kleine Bruecke die sehr offensichtlich gesperrt war. Da haben wir dann aufgegeben und beschlossen umzudrehen. Well, but we tried to be rebellious.

Am naechsten Tag gings dann um acht Uhr morgens weiter Richtung Raglan, an die Westkueste. In Raglan ist auch die beruehmteste und beste Surfschule Neuseelands, was auch nicht zu uebersehen war: Ueberall liefen coole Surfer rum und da hat Chris auch gleich beschlossen, dass er das Staedtchen nicht mag^^. Wir haben uns dann den Strand angesehen (leider war's gerade an dem Tag ziemlich kuehl, zu kalt zum baden) und dort den schwarzen Sand (der eigentlich Vulkanstaub ist) bewundert. Ist natuerlich alles digital festgehalten, damit ihr auch was davon habt. Am Sonntag morgen stiegen wir wieder in den Bus um unsere Reise Richtung Rotorua fortzusetzen...

1 Kommentar Sarah verlinken 5.2.07 02:05, kommentieren

Waitomo und Co

...nun ja genau.

Als wir dann eben von Raglan weitergefahren sind - natuerlich wieder mit herrlicher Musik aus den ipods einiger Insassen - kamen wir um kurz vor zehn Uhr morgens bei den Waitomo Caves an. Ein ziemlich grosses Hoehlensystem mit vielen Grotten und Tropfsteinhoehlen und Gluehwuermchen und allem drum und dran. Zudem ist es in dieser Gegend ziemlich gefaehrlich, da die Landschaft einem schweizer Kaese aehnelt und man die vorbeschriebenen Pfade besser nicht verlassen sollte. Macht man das doch, so kann es sein, dass man ploetzlich nicht mehr im Feld steht, sondern durch ein unauffaelliges Loch im Boden in die naechste unteridische Hoehle faellt. Wir haben uns dann gefragt, ob auf diese Weise nicht auch die eine oder andere Kuh plotzlich "vom Erdboden" verschwindet ;-)

Aber wir sind zum Glueck nicht in eines dieser Loecher gefallen, zumindest nicht unbeabsichtigt! Denn wir haben es tatsaechlich gewagt an einem der vielen Adventure-Trips vor Ort teilzunehmen und ein wenig die Hoehlen zu erkunden. Nicht zuletzt weil die Waitomo Caves -vor allem auch laut Nate - eines der fuenf "must do" Dinge in Neuseeland sind. So sind wir also mit Wetsuits und Helm+Lampe in die Tiefe hinabgestiegen und sind in einem 4 Stunden Trip durch dunkle Tunnel geirrt, haben uns durch enge Felsformationen gequetscht, sind in unterirdischen Seen schwimmen gegangen, haben in Gummireifen liegend und schwimmend die Gluehwuermchen bewundert und uns mit Lehmschlamm eingeschmiert. Natuerlich haben wir auch Beweisfotos gemacht:

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Jaja... das war schon eine spannende Geschichte!

Aber um dem ganzen noch eines oben drauf zu setzen, haben wir es uns nicht nehmen lassen am spaeten Nachmittag noch in einen Zorbingball zu steigen.

Sarah und Ich, ein bisschen Wasser (nass waren wir eh schon ;-) ), zusammen in einer grossen Plastikkugel und einen steilen Hang hinuntergekugelt. Auch wenn es nur ein paar Sekunden gedauert hat, war es schon ziemlich "sweet!" Natuerlich gibt es auch hier Beweise fuer ;-)


Inzwischen sind wir in Rotorua angekommen und erholen uns erstmal von den ganzen Abenteuern. Zum Glueck haben wir uns fuer das richtige Hostel, die "Spa Lodge" enschieden. Zum einen direkt in der Innenstadt, zum anderen mit hauseigenem Spa Pool. Entspannung pur!

Chris verlinken 5.2.07 02:42, kommentieren

Rotorua


Ja, jetzt sind wir also in Rotorua. Rotorua ist natuerlich wieder Maori und bedeutet soviel wie zwei Seen (roto=lake, rua=zwei). Ueberhaupt koennte man Rotorua wahrscheinlich auch als die Maori-Hauptstadt bezeichnen, denn 70% der Einwohner sind Maori. Selbst ein Blinder merkt, dass er in Rotorua ist, naemlich an dem penetranten Schwefelgeruch hier. Das liegt daran, dass die Stadt (ca. doppelt soviele Einwohner wie Kirchheim) direkt auf dem Ring of Fire liegt. Fast ueberall aus der Erde steigt heisser Dampf auf. Das haben wir uns auch gleich heute morgen noch genauer im Maoridorf Te Whakarewarewatanga o te ope taua a Wahiao (oder kurz Whaka, oder Whakarewarewa, Wh wird wie f gesprochen) angeschaut. Dort leben ca. 80 Maori. Ihr Essen kochen sie auf Hangis, das sind Loecher in der Erde aus denen heisser Dampf aufsteigt. Sie baden in den natuerlichen heissen Quellen, wo sie auch ihr Gemuese kochen.(zum baden wird das Wasser aber noch etwas abgekuehlt). Nachdem wir eine Maori-Performance angeschaut haben (war echt lustig, das Dumme war der Akku von der Kamera war so gut wie leer, deswegen haben wir davon jetzt nur 2min oder so aufnehmen koennen) haben wir auch gleich eine Kostprobe vom hangi food bekommen. Einen halben Maiskolben, eine Wurst, und ein Kuchen, der gut geschmeckt hat aber wir wissen nicht was drin war^^. Alles auf Dampf aus der Erde bzw. im Hotpool gekocht.

Danach gings zurueck zum Hostel und wir haben uns von Nate und der restlichen Straygruppe verabschiedet, die jetzt schon in Taupo sein muessten. Anschliessend haben wir erstmal ein bisschen die Stadt erkundet und dann unseren Wocheneinkauf im "Pak 'n Save" erledigt. Wir werden vorraussichtlich noch bis Sonntag, 11. Februar hier bleiben. Wir haben also noch genug Zeit um alles, was es hier so zu sehen gibt, zu erkunden.

Sarah verlinken 5.2.07 07:35, kommentieren

Familie Merz

Hier noch ein Bildnachtrag aus dem Hause Merzens

 

Chris verlinken 5.2.07 07:51, kommentieren

Waiotapu

Hallo ihr,

haben wieder zwei erlebnisreiche Tage hinter uns (noch nicht ganz). Gestern waren wir im Rotorua Museum of Art and History. Schon der Spaziergang dahin war echt schoen. Sind auf saftig gruenen Wiesen gelaufen und haben Leute beim Cricket, Golf und Boccia spielen beobachtet. Das Museum war auch interessant. Es ging hauptsaechlich um die Geschichte Rotoruas, den Vulkanausbruch 1886 und um ein Maori-Bataillon, dass sich am zweiten Weltkrieg beteiligt hat. Dazu gabs auch jeweils einen kurzen Film.

Anschliessend wollten wir noch an die Lakefront, und uns da ein Tretboot mieten um gemuetlich ueber den Lake Rotorua zu fahren. Da man da aber nur in so einem kleinen, abgegrenzten Bereich fahren konnte haben wir beschlossen, dass sich das nicht lohnt und sind wieder zum Hostel zurueck. Dort haben wir uns dann ein leckeres Mittagessen gekocht, Reis mit Gemuese und Fleisch (naja das Fleisch war beim ersten mal nicht durch, dann haben wirs nochmal in die Pfanne dann wars aussen verbrannt und innen immer noch roh^^). Meine Laune ging ab diesem Zeitpunkt dann immer weiter abwaerts. Das naechste war, das wir nicht in Blog konnten, deswegen gabs gestern auch keinen Beitrag. Aber das Fass zum ueberlaufen haben dann die Eierdiebe gebracht. Wir hatten noch vier Eier uebrig um uns morgens lecker Ruehrei zu machen und die waren dann ploetzlich weg. Hier teilen sich ja alle Backpacker die im Hostel sind eien Kueche (bzw. hier sind zwei). Dann beschriftet man eben seine Sachen, und stellt sie in Kuehlschrank. Normalerweise kommt da nichts weg, aber unsere schoenen Eier sind immer noch nicht wieder aufgetaucht. Egal wir werden nicht verhungern.

Heute waren wir dann in Waiotapu (wai=Water, o=the place of, tapu=sacred-->the place of sacred water). Das ist das farbenreichste, vulkanische Gebiet in Neuseeland. Da gibt's Mudpools zu sehen, gruene Seen, gelbe+orangene+weisse Wasserloecher, tolle Krater und den Lady Knox Geyser. Der bricht einmal am Tag genau um 10.15Uhr aus. Aber nur wenn  irgendsoeine Seife reingeworfen wird. Dann schiesst er bis zu 30m hoch. Alles aufgenommen und fotografiert, obwohls echt knapp war. Diesmal waren zwar alle Akkus voll aber die Tape von der Kamera war voll kurz bevor der geyser ausbrechen sollte. Das war vielleicht eine Aufregung, aber wir habens noch rechtzeitig geschafft, die Kassette zu wechseln.

Ach und bitte schreibt doch nicht so viele Kommentare, wir kommen ja kaum mit dem Lesen hinterher...

6 Kommentare Sarah verlinken 7.2.07 02:08, kommentieren

Immer noch Rotorua

Hallo ihr,

Hab heute eigentlich gar keine Lust was zu schreiben bin gerade nicht in Schreibstimmung aber fuer euch tu ich doch alles. Wird aber dafuer heute nicht so lang.

Am Donnerstag abend waren wir in Mitai, einem Maoridorf. Zusammen mit ein paar hundert anderen Touris. Vor allem aus den UK. Wurden da in eine Art Bierzelt gesetzt und erstmal begruesst. Danach gings ins Dorf, wo dann ein paar Maori fuer uns einen kleinen Fluss in ihrem Waka (Maorikanu) hoch und runtergepaddelt sind. Danach haben sie ihre traditionellen Taenze, unter anderem den Kriegstanz Haka vorgefuehrt. Unser Kameraakku hat gerade noch so gereicht und hatte sogar noch ein, zwei Minuten Platz um spaeter noch einen Kiwi im Kiwihaus zu filmen.

Aber das kam erst nach dem reichhaltigen Hangi-Buffet, dass wir in dem "Bierzelt" zu uns nahmen. Danach waren wir wirklich ueberfuellt. Bevors aber zurueck zum Hostel ging, sind wir noch ins nebenan gelegene Rainbow Springs, wo wir dann eben die Kiwis gesehen haben, und auch einen Kea.

Heute waren wir hier in Rotorua in der Adventgemeinde. Ist echt eine schoene Gemeinde, aber es waren wieder verhaeltnsimaessig wenig Leute da. Und wir beschweren uns immer, dass wir sowenige in der Gemeinde bzw. in der Jugend waeren. Heute war dann auch Abendmahl, was wieder genau gleich ablief, wie bei uns. Anschliessend gabs Potluck, was (fast) auch genauso ablief, ausser dass sie hier eigentlich IMMER ein RIESENPOTLUCK haben. Und das obwohl sie weniger Leute sind als bei uns. Aber das schaffen wir schon auch noch. Ihr koennt ja schon mal ueben, bis wir wieder kommen.

Ja und heute nachmittag haben wir dann zum grossen Teil verschlafen, was wohl auch ein Grund ist, dass ich jetzt gerade nicht so gut drauf bin. Das tut echt nicht gut mittags so lang zu schlafen. Das naechste Mal gibt's nur 20min Powernapping.

4 Kommentare Sarah verlinken 10.2.07 06:11, kommentieren