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aufregendes Wochenende

Hallo zusammen!

Endlich haben wir wieder einmal Zeit gefunden ins Internet zu kommen und wieder von unseren neuesten Erlebnissen zu berichten. Wie hatten naemlich ein vollgepacktes Wochenende.

Am Freitag haben wir mit der TransAlpinen-Eisenbahn einen Abstecher an die andere Kueste gemacht, quer durch's Gebirge. Die "Southern Alps" sind mit unseren Alpen zu vergleichen und sie wachsen heute ungefaehr so schnell wie unsere Fingernaegel ;-)
Allerdings herrscht hier eine grosse Erosion, weswegen die Southern Alps im Endeffekt nicht hoeher werden. Als Ende des 19. Jahrhunderts an der Westkueste Gold gefunden wurde, wollten die Menschen an der Ostkueste (vor allem die Haendler) auch an dem aufsteigendem Reichtum teilhaben. Deswegen wurde mit dem Bau einer Zugstrecke begonnen, mitten durch das Alpengebirge. Der Bau aber dauerte ueber sechzig Jahre und als die Strecke in Betrieg genommen wurde, war der Grossteil des Goldrausches schon wieder vorbei. Heute wird die Strecke noch verwendet um Gueter, vor allem Kohle, zwischen den beiden Kuestenstaedten Greymouth und Christchurch zu transportieren.
Und diese Strecke sind wir beide also entlang gefahren. Es war wieder ein sehr schoener Tag und wir haben auch einiges tolles gesehen und erlebt. Auf dem Weg zurueck ging es in einem langen Tunnel (auf dem Weg hin waren wir ca. eine viertel Stunde im Dunkeln) bergauf. Irgendwie haben wir dann gemerkt, dass der Zug mit der Zeit immer langsamer wurde, bis er auf einmal sogar ganz stehen blieb, mittem im Dunkeln. Anscheinend ist einer der Dieselmotoren ausgefallen, was dann ein Weilchen spaeter wieder behoben wurde, und wir nach einer halben Stunde Dunkelheit endlich wieder Tageslicht erblicken konnten. *puhh*
Die Fahrt durch's Gebirge war sehr schoen und wir haben auch wieder einiges an Bildern machen koennen, allerdings hatten wir ein bisschen mehr erwartet. Vor allem fuer den Preis^^
Am besten waere es wahrscheinlich gewesen die Reise mitten im Winter zu machen, aber solange sind wir ja nicht mehr hier. So waren eben nur ein paar Bergspitzen mit Schnee bedeckt. Aber schoen war es trotzdem

Am Sabbat sind wir dann wieder zu einer Gemeinde gefahren, nachdem wir uns ein paar Tage zuvor im Internet schlau gemacht hatten. Im Raum Christchurch hat es naemlich sieben verschiede Gemeinden, alle in den Aussenbezirken. Aber anscheinend hatten wir die richtige Wahl getroffen, denn in der Gemeinde haben wir wieder Ryan aus den USA getroffen, wie zuvor schon in Invercargill und bei einem Wasserfall in den Catlins. Dann haben wir mit ihm und jemandem von der Gemeinde (Name wieder vergessen ) uns ein wenig Christchurch und Umgebung angeguckt und tolle Sonnenuntergangsbilder geschossen. Dabei haben wir auch erfahren, dass Christchurch die erste Stadt ist, die in Neuseeland gegruendet wurde. Der Name kommt daher, dass die fruehen Siedler eine Stadt um eine Kirche herum bauen wollten. Deshalb ist im Zentrum des heutigen Christchurch der Cathedral Square, mit einer schoenen Kathedrale in der Mitte ;-)

Heute morgen haben wir uns dann auf den Weg ins "International Antarctic Encounter" gemacht. Da Neuseeland sehr nah an der Antarktis liegt, wird Christchurch als Ausgangspunkt fuer nahezu alle Antarktisexpeditionen genommen. Im Jahr gehen von hier aus ungefaehr 100 Fluege gen Suedpol. Im Antarktis-Center hatten wir dann auch das echte Antarktis-Feeling mit Geschichten ueber fruehe Expeditionen und heutige Forschungsstationen (Deutschland hat auch eine ;-) ), wir haben eisigen Temperaturen von -15 Grad und einem Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von 120 km/h und Temp. von -28 Grad getrotzt, haben Pinguine und andere Wasserlebewesen besucht, die bei solchen Temperaturen an Land und im Wasser leben. Zwischendrin haben wir auch eine Fahrt in einem echten Haegglund-Mobil gemacht, ein Halbamphibisches Transportfahrzeug fuer Schneegebiete, das Steigungen mit einem Winkel von 45 Grad ueberwindet und ueber Spalten fahen kann ohne abzustuerzen, das bei Schraeglagen mit einem Winkel von 31 Grad nicht umfaellt, eine Hoechstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und -natuerlich- auch im Wasser schwimmen kann. Sehr lustige und vor allem holprige Fahrt ist das gewesen :D

Inzwischen ist auch unsere letzte Woche hier in Neuseeland angebrochen und morgen werden wir uns auf den Weg nach Wellington machen mit einem Zwischenstopp in Kaikura, wo wir uns noch Wale angucken werden, falls welche da sind ;-)  

Chris am 20.5.07 06:04

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Moni (20.5.07 07:04)
Hallo ihr Zwei

Endlich mal wieder ein Bericht, wir dachten schon ihr seid in den Bergen verschollen.

Wir machen heute morgen gleich einen Besuch bei Marlene und Familie. Anschließend werden wir noch nach Meersburg fahren. Tanja und Jörg gehen auch mit.

Liebe Grüße
Mama

Die Sonne lacht bei uns


Manuel Bischof (20.5.07 12:04)
Juhuu, wieder ein Eintrag =)

Ihr müsst ja gut dick angezogen gewesen sein, um bei -28°C nicht zu erfrieren... Wie gut, dass es bei uns die letzten Tage wieder warm ist. Bis Donnerstag hat es zwar immer wieder geregnet, aber Freitag und Samstag waren wieder schön. So konnten wir doch Andis Geburtstag bei genialem Wetter auf Eugens Wiese feiern und auch wieder in den Genuss von Andis super Schaschlik kommen


Soso, dann kommt jetzt also doch schon die letzte Neuseelandwoche.. Dann hatte Rob doch mal wieder Recht. Ich hatte gemeint, ihr habt dann nur eine Woche noch auf Bali.

Hach ja, dann vergeht die letzte Zeit auch noch schnell...

Genießt es!


Manu

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